Pultdächer erfreuen sich auf Gartenhausdächern großer Beliebtheit und setzen moderne Akzente. Ein Pultdach ist ein Dach mit nur einer geneigten Dachfläche, hat wie der Name schon sagt, die Form eines Pultes und gehört zu den einfacheren Dachformen.
Das Pultdach
Die untere Kante bildet die Dachtraufe, die obere den Dachfirst. Zu den beiden Seiten befinden sich die sogenannten Ortgänge, diese verbinden die Dachtraufe und den Dachfirst. Für diese Dachform charakteristisch ist die einseitige Neigung. Das Pultdach ist somit ein einseitiges geneigtes Sparrendach.
Pultdächer werden mit ebenen, gebrochenen und gekrümmten Flächen ausgeführt. Bei dieser vorteilhaften und gartenbesitzerfreundlichen Dachneigung kann der Hausherr sowohl Schnee als auch Regenwasser an der Rückseite des Häuschens zusammenführen und zur weiteren Nutzung auffangen.
Die Dachfläche von Pultdachhäusern liegt meist zur Wetterseite hin, um das Haus vor Wind, Regen und Schnee zu schützen. Das Pultdach lässt sich mit unterschiedlichen Materialien abdecken und bietet dem Gartenhausbesitzer viel Spielraum für seine eigenen Materialwünsche.
Vorteile eines Pultdaches
Mit Schiefern, Teer, Bitumen, Metallabdeckungen oder begrünt bzw. mit verschiedenen Dämm- und Kiesschichten versehen, kann das Pultdach im Vergleich zu anderen Dachkonstruktionen zusätzlichen Lebensraum auf dem Dach schaffen. Diese Dachform hat nicht nur gestalterische Vorteile, bei geschickter Gebäudeausrichtung kann auf das Pultdach eine Solaranlage angebracht werden, Energiekosten werden gesenkt.
Durch die optimale Bauweise ist das Pultdach sowohl im Winter als auch im Sommer auf eine optimale Nutzung der Sonnenenergie ausgerichtet. Ein Pultdach hebt sich nicht nur durch seine ästhetische Optik von den üblichen Dachformen hervor, es ist auch ein Highlight im Hinblick auf Energieeffizienz und kostenbewusstes Bauen und ist zudem sehr leicht zu verwirklichen.
Pultdach – die praktische Variante
Pultdächer kommen in deutschen Gärten immer mehr in Mode. Das ist kaum verwunderlich, denn diese Dachart ist einerseits äußerst praktisch und andererseits sehr schick. Wie ein Pult ist dieses Dach zu einer Seite abgeschrägt – das schützt das Häuschen zuverlässig vor allen Witterungsbedingungen, vor allem Regen kann hier gut abgeleitet werden.
Wenn es der Platz im Garten erlaubt, ist eine Ausrichtung des Daches zur Wetterseite für das Gartenhaus optimal, da es auf diese Weise besonders gut vor Wind und Wetter geschützt ist. Eingedeckt werden kann das Pultdach mit unterschiedlichen Materialien – hier ist am Ende vor allem der persönliche Geschmack entscheidend. Wie beim Flachdach kann auch hier Bitumen sehr gut verwendet werden, denn es ist robust und schützt das Haus zuverlässig vor Feuchtigkeit. Doch auch Schieferplatten oder Metall können für die Dacheindeckung benutzt werden.