Fachberatung:
04851 95 90 35
TRUSTED SHOPS
Sicher Bestellen

Product was successfully added to your shopping cart.

Karibu Gartenhaus Produktinformation

Allgemeine Hinweise

Konstruktionsprinzip

Ein inviduelles Gartenhaus zu konstruieren, angepasst an Ihren persönlichen Bedarf und an Ihre Platzverhältnisse, das war unser Ziel. Ein Haus, das funktionell ist mit viel Atmosphäre und Stil; ein Haus, das stabil ist und Veränderungen mitmacht, auch mal eine örtliche; ein Haus, das flexibel und erweiterbar ist und zugleich allen Widerständen standhält.

So haben wir für Sie ein Systemhaus im Baukasten-Prinzip entwickelt: Sie wählen das Modell, das Ihren Ansprüchen entspricht, suchen die für Sie passende Farbe aus, bestimmen die Größe des Hauses und die Anzahl der Zubehörteile, zum Beispiel Fenster, Schleppdach und Dachschindeln.

Ein Borkum 3 setzt sich beispielweise aus einem Borkum 2 und einem Borkum- Verlängerungspaket zusammen. Ein Borkum 4 entsteht aus einem Borkum 2 und zwei Borkum- Verlängerungspaketen. (Dies gilt ananlog für die Häuser Juist, Amrum, Baltrum, Norderney...etc.)

In unserem Blockbohlenhausprogramm wird jede Bohle einzeln aufeinander gesteckt und verschraubt. Bei den Pavillons garantiert die patentierte Dachkonstruktion von Karibu einen noch schnelleren Aufbau.

Bei unseren Terassenüberdachungen wenden wir ebenfalls das bewerte Baukasten-Prinzip an. Das heißt, das Modell 1 B sich beispielweise aus dem Modell 1 A und einem Modell 1 Verlängerungspaket und das Modell 1 C sich aus dem Modell 1 A und aus zwei Modell 1 Verlängerungspaketen zusammensetzt. Dadurch sind die Terassenüberdachungen beliebig erweiterbar.

Um einen schnellen Aufbau zu garantieren sind die Wandelemente vorgefertigt und müssen nur noch an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden.

Das Werkzeug

Für den Aufbau wird nur wenig Werkzeug benötigt: Kreuz- Schraubendreher (einfacher geht es mit einem Akkuschrauber), Holzbohrer, Bohrmaschine, Kombizange, Teppichmesser, Zollstock, Wasserwaage, ggf. Hammer, Bleistift, Handsäge (besser Stichsäge), evtl. Leim, evtl. Zwingen.

Alle notwendigen Schrauben und Beschläge liegen im Bausatz bei.

Vorbereitungen der Stellfläche bzw. des Fundamentes

Fundamenterstellung von Häusern und Zubehör:

Als Fundament empfehlen wir eine Fundamentplatte. Sie sollte geringfügig größer als der Unterlegerplan sein. Weiterhin muss diese Platte mindestens 10 cm höher als der umgebende Boden sein. Dies dient als Spritzschutz. Die Unterleger müssen zu einem rechtwinkligen Viereck verlegt werden. Jeder Unterleger ist fest mit dem Fundament zu verbinden. Dies dient der Windsicherung. Die Verpackungsfolie Ihres Hauses schneiden Sie in ca. 65 mm breite Streifen und legen diese unter die Unterleger als Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

Für weitergehende Fragen zur Fundamenterstellung wenden Sie sich bitte an einen Fachmann Ihres Vertrauens.

Wichtig: Der sorgfältig vorbereitete Untergrund ist eine Voraussetzung für die Passgenauigkeit beim Zusammenfügen der Bauteile. Wer hier Fehler macht, bekommt leicht Schwierigkeiten beim Aufbau, die zu Lasten der Stabilität und der Optik des Hauses führen können.

Fundamenterstellung Pavillon/Terassenüberdachnungen:

Die stabilste Art einen Pfosten zu befestigen ist das Einbetonieren mit Hilfe eines entsprechenden Ankers.H-Pfostenanker bieten Pfeilern von Carports, Pavillons und Terrassenüberdachungen nicht nur festen Halt. Indem sie einen Abstand zum feuchten Boden herstellen, schützen Sie das Holz. Denn bei direktem Erdkontakt ist Holz immer der Gefahr der Fäulnis ausgesetzt. Ursache für Fäulnis können folgende Faktoren sein:

- Nasse Böden mit schlechter Drainage

- Saurer Boden

- Rindermulch mit hohen Säureanteilen

Graben Sie das Fundamentloch auf jeden Fall 80 cm tief (Frostgrenze). Nun wird der Anker mit angebrachtem Pfosten ins Fundamentloch gehängt und mit Dachlatten provisorisch fixiert. Jetzt haben Sie die Möglichkeit mit der Wasserwaage und dem Maßband die Anlage auf Abstand, Lotrichtigkeit und fortlaufende Höhe zu prüfen und ggf. zu korriegieren. Bauen Sie Ihren Pavillon auf.Das Zubetonieren der Fundamente ist der letzte Arbeitsgang. Nachdem der Beton ausgehärtet ist (ca. 2 Tage) können die Verstrebungen entfernt werden.

Für weitergehende Fragen zur Fundamenterstellung wenden Sie sich bitte an einen Fachmann Ihres Vertrauens.

Eine Skizze über die Ausrichtung der Unterleger/Pfosten finden Sie in den Produktbeschreibungen.

Vor dem Aufbau

Sie haben ein Produkt erworben, wofür wir vorwiegend Fichtenholz aus den Wäldern Nordeuropas verarbeiten. Weil die Fichte dort langsamer wächst und deshalb feine Jahresringe ausbildet, ist sie widerstandsfähiger.

Holz reagiert auf Umwelteinflüsse. So kommt es je nach Witterung zum Quellen (Wachsen) und Schwinden (Schrumpfen) des Holzes. Dadurch treten Maßabweichungen, Risse, Ausfalläste usw. auf. Dies ist nicht vermeidbar.

Holz darf vor und während der Montage keiner prallen Sonne oder anhaltender Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Kommt es zu Staunässe oder ist z..B. durch Pflanzen, Wände usw. eine ausreichende Belüftung dieses Produktes nicht vorhanden, kann es zu Bläue, Schimmel, Pilzbefall kommen. Dabei stellt Bläue lediglich eine optische Beeinträchtigung dar.

Für Bepflanzugen ab einer Wuchshöhe von 10 cm muss ein Mindestabstand von 2 m um unsere Häuser eingehalten werden. Dies dient der ausreichenden Belüftung der Wände.

Wird Holz im Außenbereich der Sonne ausgesetzt, kann es zu Verfärbungen bis hin zur Vergrauung kommen.

Falls Sie ein Blockbohlenhaus erworben haben (Lieferung ohne vorgefertigte Wände) beachten Sie bitte folgenden Hinweis:

Die Bohlen dürfen, um ein gleichmäßiges "Wachsen" und "Schrumpfen" zu gewährleisten, nicht über mehrere Blockbohlen miteinander fest verbunden werden (z.B. durch Regale). Wird dies nicht beachtet, kann es zu Fugenbildung kommen. Dies ist auch beim Einbau der Fenster und Türen zu beachten. Die Tür-und Fensterleisten dürfen nur mit dem Fenster bzw. mit der Tür verbunden werden, keinesfalls mit den Blockbohlen.

Behandlung des Holzes

Alle Bauteile, also Wände, Türen, Rauspund, Leisten und Latten etc. bis auf die Kesseldruchimprägnierten Bestandteile müssen immer beidseitig behandelt werden. Die Stellen des Holzes, die später durch den Aufbau nicht mehr zugänglich sind behandeln Sie vor dem Aufbau vollständig.

Behandeln Sie vor dem Aufbau das Produkt mit Bläuesperrgrund, anschließend versehen Sie Ihr Haus mit einem zweifachen Schutzanstrich einer offenporigen Holzschutzlasur. Spätestens alle zwei Jahre sollten Sie einen Schutzanstrich wiederholen. Diese Pflegevorschriften gelten ausschließlich für Häuser im Außenbereich.

Bei farbigen und kesseldruckimprägnierten Häusern müssen lediglich die naturbelassenen Holzstellen (Sägeschnitte) und Teile nachbehandelt werden. Alle farbigen Wände von diesem Produkt sind von außen endbehandelt. Von innen sind die Häuser aus technischen Gründen grundiert, was einen optischen Unterschied zur Außenfarbe darstellt. Eine gleichmäßige Farbdeckung ist im Innenbereich durch einmaliges Überstreichen zu erreichen.

Erkundigen Sie sich nach geeigneten Lasuren bei Ihrem Farbenfachberater. Verwenden Sie dazu einen offenporigen Wasserdispersionslack auf Acrylharzbasis. Unsere Farben sind nach folgenden Farbnummern eingestellt:

elfenbein RAL 1015

friesenblau Sikkens RO.30.30

kastanienrot Sikkens CO.40.20

tannengrün Sikkens LO.20.20.

eiche gold entspricht Sadolin 693

terragrau RAL Design 060.40.05

Wurde diese Pflegemaßnahme nicht sachgemäß durchgeführt, kann es zum Verziehen/Formänderung der Türen und Zargen kommen. Dies ist kein Beanstandugsgrund.

Der Aufbau

Bitte lesen Sie die Aufbauanleitung erst vollständig durch. Die Zeichnungen in der Aufbauanleitung sind nicht originalgetreu, sie dienen lediglich zur Veranschaulichung. Änderungen optischer und technischer Art sind möglich.

Achten Sie darauf, ob die Schrauben von innen oder außen eingeschraubt werden sollen. Schrauben, die man von außen nicht sieht, schenken Ihrem Gartenhaus ein besseres Aussehen.

Holz ist manchmal ein recht eigenwilliger Werkstoff, darum sollte jede Schraubverbindung im ersten Teil mit einem 3,5 mm Bohrer vorgebohrt werden (siehe Detail)!! Das Holz kann sonst leicht der Länge nach einreißen und absplittern!

Wir empfehlen zur Dacheindeckung die von uns angebotenen Schwindeln beziehungsweise die im Paket enthaltene Dachpappe zu verwenden.

Beanstandungen

Vor dem Aufbau sollte eine Stückzahlkontrolle mittels der Stückliste erfolgen. Sollte tatsächlich einmal etwas fehlen oder beschädigt sein, so muss dieses unverzüglich beanstandet werden, damit ggf. Ersatz geliefert werden kann. Am besten sollte dies auf der Stückliste vermerkt werden.

Außerdem geben Sie bitte bei Beanstandungen immer die Seriennmmer des Produktes an. Diese ist auf dem "Beanstandung zur Seriennummer " - Vordruck vermerkt und jedem Produktpaket beigelegt.

Der "Beanstandung zur Seriennummer" - Vordruchk ist ausgefüllt an uns zurück zu schicken/faxen.Bei telefonischer Beanstandung ist die Seriennummer und der Produktname anzugeben.

Auch bei Rückfragen an den Hersteller sollte immer Bezug auf die Stückliste und die Seriennummer genommen werden.

Nach Aufbau des Gartenhauses können Beanstandungen, die sich auf fehlende oder beschädigte Teile beziehen, nicht mehr akzeptiert werden. Bitte weisen Sie auch Ihre Kunden auf diesen Sachverhalt hin.

Bei Farbänderungen, Ausfallästen, Harzgallen, Verzug, nicht durchgehende Risse bis 30 cm Länge oder ähnlichen Veränderungen, die zu den natürlichen Eigenschaften des Holzes zählen, besteht kein Beanstandungsgrund.

Rauspund (Fußboden, Dachbretter) erlaubt sogar in seiner Qualität ausgeschlagene Äste, Risse und Färbungen. Ausrisse auf der Unterseite sowie an Feder und Nut sind in geringem Maße zu akzeptieren, wenn diese keinen Einfluss auf das Verlegeresultat haben.

Ein Verzug der Fenster und Türen ist zu akzeptieren, solange die Funktion gewährleistet ist. Wenn Sie ein Produkt mit verstellbaren Türaufhängungen erworben haben, müssen Sie je nach Witterung die Tür durch Rein- und Rausdrehen der Bänder ausrichten, um die Schließfähigkeit Ihrer Tür zu erhalten.

Beanstandungen, die bedingt sind durch:

- unsachgemäße Fundamente und Gründungen

- nicht gemäß unserer Aufbauanleitung durchgeführte Montagen

- Windgeschwindigkeit über Stärke 7, Naturkatastrophen oder anderweitige gewaltsame Einwirkungen

- Schneelasten: über 75kg/m²

- bauseitige Veränderungen am Haus

- Nichtbeachtung der Pflegehinweise und daraus entstehende Mängel

- unzureichende Pflege des Holzes

- fehlerhaften Holzschutzanstrich

- Holzschädigungen/Verfärbungen aufgrund von unzureichender Belüftung

werden nicht akzeptiert.

Warenrückholungen

Aus Haftungsgründungen muss die Ware an der Grundstücksgrenze abgelegt sein.

Packen Sie ein stabiles Paket, welches Sie am besten mittels zweier bzw. dreier (je nach Warenlänge) Seile oder Gurte in gleichmäßigen Abständen bündeln.

In Querrichtung unter der Ware sollten sich die ursprünglichen Querunterleger ebenfalls in gleichmäßigen Abständen befinden.