Tonnendächer gehören zu den ältesten Dachformen im Hausbau und zieren seit dem 19. Jahrhundert Wohnhäuser und halten zurzeit verstärkt Einzug auf Gartenhäuser. Ein Tonnendach ist gewölbt wie eine halbe liegende Tonne. Eine moderne Dachform, deren Querschnitt ein Kreissegment bildet. Der Radius ist gleichbleibend, die Dachneigung nimmt zum Scheitelpunkt hin ab. Diese Dachform verfügt über eine zylindrische Fläche mit einem nicht ablesbaren First, dieser Dachtyp wird ausnahmslos mit Metall gedeckt, wie Kupfer und Titanzink. Aber auch klassische Abdichtungen wie aus Bitumen oder aus Kunststoff können verwendet werden. Die Tonnenform – ohne Ecken und Kanten- selbst, bildet die Statik des Daches.
Aus optischen und ästhetischen Gründen schließen Tonnendächer fast nie in einer Flucht mit den tragenden Seitenwänden ab, sondern ragen beidseitig oder mehr oder weniger über. Die Optik des Daches ist sehr ansprechend, ein weiches und sehr ansprechendes Bild entsteht. Auch wirtschaftliche Vorteile gehen mit einer modernen und ungewöhnlichen Optik des Daches einher: hervorragende energetische Werte zeichnen diese Dachform aus, denn der Energiefluss wird in der Tonne gehalten und kann nicht durch Ecken und Kanten entweichen. Auch eine große Abstellfläche ohne Ecken und Kanten bietet das Tonnendach, mit der hervorragenden Möglichkeit viel in dem Gartenhaus zu verstauen und die Hausfläche optimal auszunutzen. Der Gartenhausbesitzer kann nicht nur Energiekosten sparen, sondern auch seiner Kreativität bei der Raumgestaltung freien lauf lassen.
