Das Satteldach ist eine klassische und stets beliebte Dachform bei Gartenhäusern, die häufig an zu treffen ist. Diese Dachform bewährt sich schon seit vielen Jahrhunderten als ein praktisches, zuverlässiges und preiswertes dacharchitektonisches Element das mit vielen Vorzügen einhergeht. Das Satteldach besteht aus zwei entgegengesetzten Dachflächen, die auf der höchsten waagerechten Kante, dem Dachfirst, aufeinander treffen. Die Konstruktion dieser Dachform wird meistens als Sparren- oder Pfettendach ausgeführt, eine Vielzahl an unterschiedlichen Dachneigungen und Traufhöhen sind gut realisierbar. In Regionen mit viel Regen und starkem Wind werden steile Satteldächer mit einem hohen Neigungsgrad bevorzugt. Nässe kann hervorragend abgeleitet werden und der Regen verrichtet keine Schäden am Dach. In schneereichen Regionen hingegen werden Satteldächer mit geringerer Neigung ausgeführt, damit Schneemassen nicht unkontrolliert abrutschen können.
Der Grund für das zahlreich vorkommen des Satteldaches ist zum einen der einfache Aufbau des Dachstuhls und zum anderen die gerade, rechtwinklige Form der Dachflächen. Details entfallen die einen hohen Arbeitsaufwand aber auch große Schäden am Dach verursachen könnten. Ein Satteldach biete dem Häuschenbesitzer viele Vorteile: Durch den Flächenzugewinn in der Höhe, ist ein Dachausbau möglich und somit eine optimale Rauminnennutzung möglich. Ein Schlafboden mit Fenster und mit einem Zugang von innen oder eine Bodenluke für Dachräume mit Zugang von außen sind gut realisierbar. Auch zusätzliche Beleuchtungsmöglichkeiten wie der Einbau von Fenstern, sind aufgrund des senkrechten Giebels, möglich. Ein schönes Ambiente im Gartenhaus entsteht. Das Satteldach begeistert sowohl durch seine wirtschaftlichen Vorteile als auch durch seine hohe Zweckmäßigkeit. Diese Dachform bietet dem Gartenhausbesitzer viel Spielraum für eine besondere und individuelle Gestaltung seines Gartenhauses.
