Das Mansardendach ist eine Dachform mit unterschiedlichen Dachschrägen, erinnert stark an ein 8- Eck und hat seinen Ursprung in der Epoche des Barocks. Ein Mansarddach ist eine Dachkonstruktion, die aus zwei unterschiedlichen Dächern mit unterschiedlichen Winkelgeraden besteht. Bei dieser Dachform läuft das Dach nicht wie bei den meisten Dächern spitz nach oben zusammen, sondern geht mit einer stärkeren Neigung zuerst auf wenige Meter und dann mit einer geringeren Neigung in die Form eines Satteldachs über. Bei dem Mansarddach sind die Dachflächen im unteren Bereich abgeknickt, so dass die untere Dachfläche eine viel steilere Dachneigung als die obere besitzt. Charakteristisch für diese Dachform sind zum einen, das steile Unterdach mit einer Dachneigung von 65% – 75% und zum anderen, das deutlich flachere Oberdach mit einer Neigung von 15% – 30%.
Besonders wichtig ist die optimale Abdichtung des Daches gegen Wind und Regen.
Diese geschwungene Dachform verleiht dem Gartenhaus nicht nur Eleganz und Raffinesse, sondern verfolgt auch einen praktischen und funktionellen Zweck: Durch die Stufigkeit der Dachfläche besitzt der Innenraum entsprechende hohe Räume an der Dachseite. Diese sehr hohe Bauweise wird bei Gartenhäusern sehr gerne gewählt, weil sie zusätzlich viel Platz und Stauraum z.B. für einen Schlaf- bzw. Hochboden schafft. Mansardendächer bieten die größtmögliche Form der optimalen räumlichen Ausnutzung. Das differenzierte Äußere des Daches als auch die Optimierung des Innenraumes machen diese Dachform, sowohl zu einem ästhetischen Eyecatcher als auch zu einer praktischen und sinnvollen Investition.
